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Selfie Photobooth Patrick Hamacher

Patrick Hamacher ist der jüngste der WPfL-FotografenUrsprünglich als Portraitfotograf tätig, spezialisierte Patrick sich vor einigen Jahren auf hochwertige Hochzeitsreportagen. Das Einfangen von Emotionen und Gefühlen steht bei Ihm an erster Stelle. Hinzu kommen authentische Brautpaarfotos, die sowohl klassisch als auch ausgefallen sein dürfen.

Patricks Bilder erzählen die Geschichte des „Schönsten Tag im Leben“ auf eine kreative und direkte Art und Weise. Fröhlich, frech und immer mit einem Funkeln in den Augen. Mehr über Patrick und seine Arbeit verrät das folgende Interview.

 

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Das WPfL Gespräch mit Patrick

Wir trafen Patrick in seinem Lieblingscafé in Würzburg, wo er uns von seiner Leidenschaft zur Fotografie und der Hochzeitsreportage erzählte.

WPfL: Patrick, wir möchten für Dich gerne ein paar Satzanfänge formulieren, die Du bitte vervollständigst. Los geht´s.

Du bist…
…Fotograf, guter Zuhörer, gesellig, ehrgeizig und wahrscheinlich ein bisschen verrückt. Einen ganzen Tag über 12 bis 16 Stunden ein Brautpaar mit der Kamera zu begleiten, ständig mit einem Auge durch die Kamera zu blicken und mit dem anderen versuchen zu antizipieren, was als nächstes geschieht, kann nicht „normal“ sein. (lacht)

WPfL: Hochzeitsreportage ist für mich…
…verrückt! (lacht wieder) Nein, im Ernst: Ich finde, dass die Hochzeitsfotografie mit zu den anspruchvollsten Tätigkeiten eines Fotografen gehört. Bei Werbeaufnahmen z.B. steht im Vorfeld das Konzept fest, ist durchgeplant und die Aufnahmen können so oft wiederholt werden bis sie perfekt sind. Bei einer Hochzeit muss der Schuss beim ersten Mal sitzen. Das „Ja-Wort“, der „erste Kuss“ oder das Ringe anstecken kann nicht so einfach noch einmal inszeniert werden. Hinzu kommt, dass so unheimlich viel drumherum geschieht. Da ist die Brautmutter, die vor Freude weint und kein Taschentuch findet, der verliebte Blick des Brautpaares vor dem Traualtar, die Blumenkinder, die sich gegenseitig die Rosenblätter klauen… Diese Momente sind es, die eine Hochzeitsreportage erst richtig emotional und vollkommen machen.

WPfL: Du schwärmst ja richtig.
Ja, absolut! Die Bilder des Hochzeitstages bedeuten den Brautpaaren und deren Familien sehr viel. Mein Ansporn ist es, jedes Wochenende von Neuem alles zu geben, damit auch in 30 Jahren meine Bilder noch im Regal stehen und die Brautpaare glücklich an diesen Tag zurück denken können.

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WPfL: Ein gutes Foto ist…
…ein Bild, mit dem man etwas verbindet. Ihr kennt das bestimmt: Im Radio kommt ein Lied z.B. aus dem letzten Sommerurlaub und sofort stellt sich dieses wohlige Gefühl ein, das man hatte, als man dieses Lied zum ersten Mal gehört hat. – Das größte Lob für meine Arbeit ist es, wenn genau das beim Betrachten der Hochzeitsbilder geschieht.

 

WPfL: WPfL bedeutet für Dich…
…eine große Ehre. Als ich gefragt wurde, ob ich Mitglied werden wolle, war ich sehr glücklich. Immerhin sind die Mitglieder wahre Wedding Photographer for Life, die die Messlatte für anspruchsvolle und außergewöhnliche Hochzeitsreportagen verdammt hoch legen. Es freut mich sehr ein Teil davon sein zu dürfen.

 

WPfL: Als Hochzeitsfotograf bietest Du…
…so ziemlich alles, das man mit einer Hochzeitsreportage in Verbindung bringt. Wichtig ist mir, dass das Brautpaar und ich uns im Vorfeld der Hochzeit treffen und uns kennenlernen. Bei einem Engagement-Shooting (Verlobungs-Shooting) können wir dann schon einmal auschecken, wie der jeweils andere Part vor bzw. hinter der Kamera tickt. Am Hochzeitstag selber halte ich mich im Hintergrund und versuche unauffällig das Geschehen von außen zu beobachten.
Oft wurde ich auch schon beim Junggesellinnenabschied für eine Stunde gebucht, um die Stimmung einzufangen. Die Fotocollagen-Idee kam dabei immer sehr gut an.

Collage Junggesellinnenabschied

 

WPfL: Deine Kreativität kommt von…
…überall her. Ich bin ein kleiner Junkie, was Bilderportale angeht. Wann immer ich die Zeit habe, schaue ich mir Fotos von Kollegen und anderen inspirierenden Menschen an. Meine Freundin sagt oft zu mir ich sei ein Nerd, da ich versuche gute Bilder zu analysieren und mir überlege, warum gerade dieses Bild so anders ist. Dabei geht es nicht nur um den Bildaufbau und das Licht, sondern auch um die Emotion und den Ausdruck.
Oft bekomme ich auch neue Ideen beim Filmeschauen. Gerade die Altmeister wissen, wie man verschiedenste Situationen richtig genial inszeniert.

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WPfL: Kritik ist…
…unheimlich wichtig! Sie muss natürlich konstruktiv sein und nicht diffamierend. Ich glaube ich bin selbst mein größter Kritiker. Ohne ein gewisses Maß an Selbstkritik kann man sich nicht weiterentwickeln.

WPfL: Du hast zusammen mit Dirk Goldbach das Projekt „German Wedding Art Book“ gegründet, weil…
…wir unseren Kunden etwas ganz Besonderes bieten möchten. Handgearbeitete Hochzeitsbücher, fern ab von der Massenproduktion. Unser Leitspruch lautet: „Außergewöhnliche Fotografie in einem einzigartigen Produkt“.
Diese Bücher bieten wir momentan nur über die WPfL-Fotografen an.

 

WPfL: Kommen wir nun zur obligatorischen letzten Vervollständigung: Die Brautpaare sollen Dich buchen, weil…
…sie Bock drauf haben.

WPfL: Vielen Dank für Deine Einladung und das tolle Gespräch.
Sehr gerne, ich habe Euch zu danken.

 

 

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